narretei kennt keine grenzen

 

 

Ab dem 23. Februar stand Laufenburg wieder einmal Kopf. Es ist Fasnacht, die fünfte Jahreszeit. Bis Aschermittwoch folgte ein Höhepunkt nach dem anderen.



Mit der Salmanlandung in der Codman-Anlage am 3.Faissen (16.30 Uhr) ist die närrische Zeit für alle sichtbar. Nach der offiziellen Fasnachts-Eröffnung um 17 Uhr setzt sich ab 19.30 Uhr in der verdunkelten Altstadt der gemeinsame Zug der Tschättermusik in Bewegung. Ab 20. 30 Uhr gibt es Darbietungen der Schnitzelbänkler in den Restaurants der mehreren Stadt. Am Freitag, 24. Februar, heisst es beim grenzüberschreitenden Open-Air-Gugge-Festival Blasen, Tanzen, Trommeln gegen die Wintergeister. Den Auftakt am Nachmittag machen die Kinder, am Abend heizen die Erwachsenen ein. Mehr als 30 Formationen aus der Schweiz und Deutschland treten im fliegenden Wechsel auf mehreren Bühnen beidseits des Rheins auf und werden mit ihrer Spielfreude die Umstehenden sicher anstecken. Zu bewundern gibt es auch die farbenprächtigen Kostüme und die Kunstwerke aus Schminke in den Gesichtern.

 

Gegen die Wintergeister

Düstere und wilde Gestalten tummeln sich am Samstagabend, 25. Februar, ab 19.11 Uhr, in der Innenstadt, beim Häxefüür. Der Zug durch die Hauptstraße in Badisch Laufenburg über die Rheinbrücke hinüber in die schweizerische Stadt wird die Umstehenden wieder einmal ordentlich gruseln. Am Sonntag, 26.Februar, findet  der grenzüberschreitende Umzug statt, der sich um 14.11 Uhr in Bewegung setzt. Der Montag, 27. Februar, gehört den Kindern. Am Dienstag, 28. Februar, ist die Trauer über das Ende der Fasnacht 2017 gross. Um 19.30 Uhr geht sie nach einer gemeinsamen Tschättermusik auf dem Rathausplatz in Laufenburg/Baden in Flammen auf.