rasante und torreiche begegnungen

Beschwörungen - der SV Augst

vor dem Spiel gegen die B-Mannschaft aus Frick.

Die Eiker Mannschaft in der Kategorie G-Junioren mit Trainer Mathias Tschopp freut sich über eine gute Leistung.

 

Beim Häring-Cup ist Eiken Anziehungspunkt für den Kickernachwuchs. Es wird gefightet, aber der Plausch steht beim Turnier auch im Vordergrund. 



«Jetzt hoffen wir noch auf ein paar Goals gegen Rheinfelden», sagt Mathias Tschopp, Trainer der Eiker G-Junioren (Jahrgänge 2009 und jünger). Gegen das A-Team der Fricker Füchsli unterlagen sie und gegen das favorisierte Team aus Wohlen mussten sie sogar ein 6:0 verschmerzen. Doch gegen Rheinfelden reicht es – die Eiker gehen in diesem Match als Sieger vom Feld. Bei den Frickern läuft es auch gut. Das A-Team unter Trainer Roman Wasser gewinnt gegen Eiken und Rheinfelden. Mit der Niederlage gegen Wohlen im Final belegt es ein tollen Platz 2 in der Gesamtwertung der G-Kategorie. Aber beim Häring-Cup kommt es eigentlich gar nicht so sehr auf Platzierungen an. Denn beim Turnier, an dem 2017 an zwei Wochenenden wieder mehr als 1100 Fussball-Junioren aus der Schweiz, Deutschland und Österreich in 103 Mannschaften kickten, gab es nicht nur für die jeweiligen Gruppensieger einen Sachpreis. Jeder der jungen Teilnehmer freute sich auch über einen Erinnerungspokal sowie ein kleines Geschenk. Bei der Kategorie G erhielten sogar alle Mannschaften einen Sachpreis. Warum der Häring-Cup, inzwischen fand er zum 19. Male statt, bei Teams und Betreuern so beliebt ist, hat Gründe: Die einzelnen Kategorien werden nur an einem Tag gespielt, die Mannschaften müssen nicht mehrmals anreisen, der Spielplan ist straff gestaltet und lange Wartezeiten entfallen.

 

Vor allem bei den G-Junioren-Begegnungen am 29. Januar war die Besuchertribüne der Lindenboden-Halle Eiken stets gut gefüllt, wo die Anfeuer-Rufe der Mamis und Papis der jeweiligen Mannschaft, aber auch dem unten kickenden eigenen Kind galten. Durch den Einsatz der Banden und der 5-Meter-Tore genossen die Zuschauer an beiden Häring-Cup-Wochenenden rasante und torreiche Begegnungen, die jeweils nur neun Minuten dauerten und bei denen die Teams aus fünf bis sechs Spielern bestanden. Das hochkarätige Hallenturnier ist das wichtigste finanzielle Standbein des FC Eiken, um die laufenden Ausgaben während der Saison zu decken.