«meine bilanz mit der feuerwehr sisslerfeld ist durchwegs positiv»

Kommandant Stefan John (links) zieht nach rund einem Jahr Feuerwehr Sisslerfeld eine positive Bilanz.

 

Seit einem Jahr besteht nun die Feuerwehr Sisslerfeld, welche sich um ihre Belange in den drei Gemeinden Eiken, Sisseln und Münchwilen kümmert. Im Interview mit «dorfaktuell» zieht Kommandant Stefan John eine «durchwegs positive Bilanz». Ein neues Tanklöschfahrzeug soll nächstens beschafft werden.


Herr John, die Feuerwehr Sisslerfeld, fusioniert aus den Wehren Eiken-Sisseln und Münchwilen, besteht seit einem Jahr. Wie lautet Ihre Bilanz? 

Meine Bilanz mit der Feuerwehr Sisslerfeld ist durchwegs positiv. Der Ausbildungsstand ist hoch und damit dies so bleibt, bleiben wir bei der Ausbildung am Ball. Dies zeigt sich auch in den zahlreichen Einsätzen, die wir schon als Feuerwehr Sisslerfeld erfolgreich bewältigt haben.

 

Die höheren Anforderungen der Aargauischen Gebäudeversicherung an die Mannschaftsstärke waren einer der Hauptgründe für die Fusion. Wie steht die Feuerwehr Sisslerfeld aktuell da? 

Aktuell ist der Bestand der Feuerwehr Sisslerfeld mit 117 Angehörigen der Feuerwehr (AdF) erfreulich.  Die Grösse einer Feuerwehr ist im Kanton Aargau durch das Aargauische Versicherungsamt AGV geregelt. Das heisst konkret, die Einwohnerzahl bestimmt die Grössenklasse. Und da alle Gemeinden gewachsen sind, hätte so oder so jede Feuerwehr für sich eine Klasse steigen müssen. Durch die Fusion können Ressourcen besser genutzt werden.

 

Wie ist die Mannschaft aktuell auf die drei Gemeinden verteilt?

Welche Verteilung wollen Sie erreichen? 

Momentan sind rund 53 Prozent der AdF aus der Gemeinde Eiken, 27 Prozent aus Sisseln und 20 Prozent aus Münchwilen. Vom Gesamtbestand sind 18 Prozent Frauen. Wir streben eine gute Vermischung an.

 

Welche Investitionen stehen aktuell an? 

Aktuell sind wir an der Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF). Dieses wird das bestehende TLF mit dem Jahrgang 1987 ersetzen. Die Einweihung des neuen TLF wird am 1. Juli 2017 in Eiken stattfinden. Dies mit einem Festbetrieb und Unterhaltung.

 

Wie hat sich ihr Job als Kommandant mit der Fusion verändert?

Der Auftrag und die Arbeit ist die gleiche geblieben. Durch die Vergrösserung, Grössenklasse 4A, haben sich die Pensen erhöht. An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei meinen Offizierskameraden, Chargierten und der ganzen Mannschaft für die gute Umsetzung und Unterstützung bedanken. Den Behörden und den Dorfbevölkerungen gebührt ein Dankeschön für ihr Vertrauen in die Feuerwehr.