neuer ratgeber der polizei oberes fricktal

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«Unsere obersten Ziele sind die Verhinderung von Straftaten und die schnellstmögliche Hilfe in Notfällen», sagt Werner Bertschi, Chef der Polizei Oberes Fricktal (Repol). Dazu beitragen soll der hier inskünftig erscheinende Ratgeber Repol.

 

Verkehrssicherheit, Einsatz gegen Kriminaltouristen, uniformierte Präsenz in Quartieren und an Bahnhöfen sind die Kernaufgaben der Repol in den 21 Vertragsgemeinden des oberen Fricktals. Zusammen mit ihren Partnerorganisationen, namentlich der Kantonspolizei und der Repol unteres Fricktal, setzt sie sich tagtäglich ein, zu allen Tages- und Nachtzeiten, 365 Tage im Jahr. Was sind die einzelnen Betätigungsfelder?

 

Kriminalitätsbekämpfung

Erzielen von Fahndungserfolgen durch jederzeit rasche polizeiliche Intervention bei verdächtigen Verhalten: «Es ist unser erklärtes Ziel, in den Quartieren unserer Gemeinden uniformiert präsent zu sein», sagt Werner Bertschi. Dies geschehe, um Straftaten wenn immer möglich zu verhindern und um potenzielle Täter aus dem Verkehr zu ziehen. «Wir wollen eine möglichst hohe Patrouillentätigkeit erreichen, um bei Notrufen und Meldungen aus der Bevölkerung schnell reagieren zu können.»

 

Verkehrssicherheit

Steigerung der Verkehrssicherheit durch Erkennen von sicherheitsrelevanten Schwachstellen: Bei 220 Kontrollen wurden im Jahr 2016 insgesamt 91522 Fahrzeuge gemessen. Davon fuhren 9095 zu schnell. Der grösste Teil mit 7024 Fahrzeugen war 1 bis 5 Stundenkilometer zu schnell unterwegs. 90 Personen fuhren über 15 Stundenkilometer schneller als erlaubt. Unter der neuen Leitung von Nicole Holliger konnte die Verkehrsinstruktion an den Kindergärten und Schulen im oberen Fricktal intensiviert werden. Erstmals wurde eine Aktion zum Thema «toter Winkel» mit einem Lastwagen durchgeführt. Sie soll an weiteren Schulen wiederholt werden.

 

Sicherheitspolizei

Monatliche persönliche Kontaktaufnahme der Gemeindeverantwortlichen mit den zugeteilten Gemeindeverwaltungen: Die raschen polizeilichen Interventionen bei Meldungen aus der Bevölkerung zeigen Wirkung in Form von Fahndungserfolgen. Die Gemeindeverantwortlichen konnten ihre Kontakte zu den Gemeindebehörden vor Ort weiter vertiefen. 2017 wird der Bezug der Asylunterkunft im ehemaligen Werkhof in Frick ein Thema, aber auch die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen in Sachen Alkoholkäufe und zunehmende häusliche Gewalt.