Wo osterhasen namen tragen

Man füge die (durch Augen, Pfote und andere Dekorationen) ausgeschminkten Halbschalen einer Hasenform zusammen, fülle temperierte edle Couvertüre mit hohem Kakaobutteranteil ein, lasse den nicht erstarrten Innenteil auslaufen und füge den Boden an.

Nur geübte «Hasenzüchter» wie zum Beispiel Roman und Gregor Maier wissen um die Kunst, wie man die Schoggi-Oberfläche schön zum Glänzen bringt. Die kreativen Bäcker-Konditor-Confiseure bieten auf Wunsch mit Namen kunstvoll beschriftete Hasen an – ein Osterrenner. Die Osterhasen sind nur ein kleiner Bereich der Gesamtproduktion der Premium-Bäckerei «Beck Maier AG – Holzofen-Bäckerei-Conditorei-Confiserie-Café-Restaurant-Catering» in Laufenburg. Denn bei Beck Maier erkalten die Öfen nie: 365 Tage im Jahr strömt verführerischer Backduft aus dem Produktionsneubau von 2009 vor den Toren der Rheinstadt. Über 60 Prozent der Gesamtproduktion fliesst in die eigenen Verkaufsgeschäfte, sprich vier Filialen (Brugg, Zeiningen, Frick und Leibstadt) und vier Cafés (Laufenburg, Aarau, Gretzenbach und Bad Zurzach) sowie in die vier Verkaufsmobile.

Für reibungslose Betriebsabläufe sind 133 Mitarbeitende an diversen Standorten im Einsatz. Organisatorisch und strategisch laufen die Fäden bei Roman Maier (Jahrgang 1980) und Gregor (1984) zusammen. Roman koordiniert und leitet die verschiedenen Abteilungen und Aufgabenbereiche als Geschäftsführer, Gregor ist der Hauptverantwortliche aller Abteilungen in der Backstube und für die Ausbildung der derzeit sieben Lehrlinge zuständig. Gregor Maier: «Wir legen grossen Wert auf die Lehrlingsausbildung. Denn die Lernenden sind unsere zukünftigen Mitarbeitenden. Sie werden zum selbstständigen Denken erzogen und lernen Entscheide zu fällen. Unsere Mitarbeitenden sind unser Kapital und unsere Zukunft.»

Alle Familienmitglieder sind mit Ihren Verantwortungen in das Tagesgeschäft eingebunden. Der Arbeitsbeginn ist für Gregor mitten in der Nacht. Roman und Gregor stellen die fünfte Generation Beck Maier dar – und immer noch stehen ihnen Grossvater Rolf, Onkel Andy und die Eltern Guido und Rosy mit Rat und Tat zur Seite und leiten das Tagesgeschäft in ihren Abteilungen. «Rosy ist das stadtbekannte Gesicht des Café Maier und die gute Seele des ganzen Betriebs», sind sich die Brüder einig. Sie leitet den ganzen Verkauf. Andy ist der Projektmanager und Mann für technische Notfälle. Guido ist für die Caféfiliale in Gretzenbach verantwortlich. Beide Brüder Andy und Guido Maier sind ebenfalls in der Verwaltung mit dem Controlling beauftragt. Alleinstellungsmerkmale von Beck Maier sind die sanfte, lange Triebführung beim Brot über 18 Stunden, nach eigenen Rezepturen von Grund auf selbstgefertigten Pralinés (sogar Marzipan wird selbst hergestellt) und die Zertifizierung FSSC 22000 durch die Swiss TS Technical Services AG für die Gewährleistung des globalen Standards für Lebensmittelsicherheit. 

 

Kontakt: www.beck-maier.ch, 062 869 70 00