Qualitätssiegel für Vermögensverwaltung

Ethische Grundsätze stellen in der Vermögensverwaltung die Vergleichbarkeit des Anlageerfolgs sicher.

Das Resultat einer Vermögensanlage wird mit der sogenannten Performance gemessen. Darunter versteht man in der Vermögensverwaltung den Gesamterfolg, welchen die getätigten Anlagen innerhalb einer bestimmten Periode (normalerweise ein Kalenderjahr) erwirtschaftet haben. Berechnet wird er stark vereinfacht ausgedrückt auf der Basis der Differenz zwischen Anfangs- und Endwert in Prozent des Anfangswertes.
In der Praxis ist diese Messung jedoch wesentlich komplizierter, müssen doch zusätzliche Komponenten wie Ausschüttungen (Coupons- und Dividendenzahlungen), allfällige Cashflows (Ein- und Auszahlungen) und Kosten berücksichtigt werden. Dieser Umstand erschwert die Vergleichbarkeit von Performancewerten und damit der Anlagequalität verschiedener Vermögensverwalter. Deshalb ist es wichtig, dass ein einheitlicher Standard die Berechnung sowie die Darstellung regelt. Ansonsten kann es rasch geschehen, dass im einen Fall die Kosten vollumfänglich berücksichtigt werden, während im andern Fall eine Performance ohne Einbezug der Gebühren berechnet wird.

Was ist der Nutzen für den Kunden?
Damit diese Punkte von allen involvierten Parteien möglichst einheitlich behandelt werden, wurden die erwähnten Standards auf selbstregulierender Basis eingeführt. Der Kunde hat damit die Gewissheit, dass die ausgewiesene Performance nach einem einheitlichen Massstab berechnet und dargestellt wird. Zusätzlich wird ihm ein einfacher Vergleich von verschiedenen Instituten ermöglicht, welche ihre Zahlen nach den Standards präsentieren, ohne weitergehende Details der Berechnung zu kennen. Einzig den Einbezug der Spesen (brutto oder netto) sollte er sicherheitshalber noch in Erfahrung bringen.
Ein weiterer Vorteil ist der Umstand, dass Performancezahlen der einzelnen Strategien als gewichtete Mittelwerte aller Mandate mit gleicher Ausrichtung (sogenannter Composite) dargestellt werden. Der potenzielle Kunde erhält damit einen objektiven Einblick in die Qualität der Vermögensverwaltung und wird nicht mit einem synthetischen Musterportfolio geblendet.

Umsetzung in den Vermögensverwaltungsmandaten der AKB
Die Aargauische Kantonalbank wendet die Richtlinien für sämtliche ihrer institutionellen wie auch privaten Mandate an. Damit profitieren alle Vermögensverwaltungskunden vom internationalen Gütesiegel der GIPS©. Obwohl es sich um eine freiwillige Selbstregulierung handelt, geht die AKB noch einen Schritt weiter. Sie lässt die Einhaltung der Richtlinien jährlich durch eine externe Revisionsstelle verifizieren. Mittlerweile kann sie auf einen stolzen Track Record von beachtlichen 18 Jahren zurückschauen.
Wie Sie sehen, gehen für die Aargauische Kantonalbank Qualität und Erfolg in der Vermögensverwaltung Hand in Hand. Für die Qualität steht die Einhaltung der GIPS©, für den Erfolg die erfreulichen Performancewerte der vergangenen Jahre. Unsere Beraterinnen oder Berater geben Ihnen gerne Auskunft. Informieren Sie sich bitte auch auf unserer Internetseite www.akb.ch/pm.