Pflegewohnheim Föhrengarten – für ein selbstbestimmtes Leben

Klein, aber fein: So präsentiert sich das Pflegewohnheim Föhrengarten in Eiken mit 25 Mitarbeitenden und 20 Bewohnerinnen und Bewohnern.

Heimleiterin Christine Hunziker möchte den Bewohnerinnen und Bewohnern des Föhrengartens ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
Heimleiterin Christine Hunziker möchte den Bewohnerinnen und Bewohnern des Föhrengartens ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Seit Herbst 2013 gibt es das von Leo Gremper gegründete Pflegewohnheim mit acht Doppel- und vier Einzelzimmern, das seit 20. März 2017 von Christine Hunziker-Camadini geleitet wird. Die gelernte diplomierte Pflegefachfrau schloss ihre weitergehenden Führungsausbildungen als Institutsleiterin ab; sie bringt bereits zehn Jahre Erfahrung in Heimleitungen mit.

Für wen ist das Pflegewohnheim?
«Grundgedanke unseres Pflegewohnheims ist das Anbieten von Betreuungs- und Pflegeplätzen für Menschen, die nicht mehr selbstständig daheim wohnen können. Es ist damit nicht bloss ein Seniorenheim, sondern eine Einrichtung in der Langzeitpflege. Es ist geeignet für Menschen mit beginnender oder fortgeschrittener Demenz und Menschen mit psychischen und physischen Einschränken», sagt Christine Hunziker. «Unser Ziel ist, dass die Bewohner ein grösstmöglich selbstbestimmtes Leben in Würde führen können.»
Der Name Föhrengarten sagt’s: Das Pflegewohnheim ist in eine ländliche naturnahe Umgebung eingebettet. Die behaglichen Zimmer der 20 Bewohnerinnen und Bewohner sind rollstuhlgängig und mit Dusche/WC ausgestattet. Der schöne lichtdurchflutete Wintergarten mit Gartensitzplatz lädt zum Verweilen ein, auch für Angehörige, und bietet Raum für Austausch und Begegnung. Die Anzahl der Mitarbeitenden entspricht den Qualitätsvorgaben des kantonalen DGS. «Professionelle Pflege und Betreuung in familiärer Atmosphäre steht im Zentrum unseres Tuns» betont die Heimleiterin.
Die Mitarbeitenden sorgen auch immer für einen abwechslungsreichen Alltag, indem die Bewohnerinnen beispielsweise kleine Mahlzeiten (Früchtewähe, Cervelatsalat etc.) zum Znacht zubereiten. Diese menschliche Gemeinschaft sorgt dafür, dass die BewohnerInnen sowohl Fürsorge erhalten, als auch selbst anderen Fürsorge angedeihen lassen können. Sie schaffen ein Umfeld, in dem unerwartete und unvorhersehbare Ereignisse stattfinden können. Zum Beispiel an Geburtstagen.
In der Küche werden regionale und saisonale Produkte verarbeitet. Die Menus sind ausgewogen und abwechslungsreich. Der Föhrengarten führt eine hausinterne Wäscherei, eine eigene Reinigung und beschäftigt einen Hauswart in Teilzeit. «Unterstützung bieten die Mitarbeitenden bei alltäglichen Besorgungen, Körperpflege, Gehhilfe, Physio usw. Es gilt jedoch: Was die Bewohnerinnen und Bewohner selber tun können, sollen sie auch tun.»
Sorge wird auch der Pflege sozialer Kontakte getragen. «Die Bewohnerinnen und Bewohner werden dazu angehalten, miteinander den Alltag zu bewältigen, also gemeinsam statt einsam ihre Zeit zu verbringen», so Christine Hunziker. Es wird in Gruppen gesungen, gespielt, gelacht, gejasst und Gedächtnistraining betrieben. Das »Wir-Gefühl» erreicht der Föhrengarten auch durch jährlich wiederkehrende Veranstaltungen, wie Geburtstagsfeiern mit Angehörigen, Sommerfest, Ostern, 1.-August, Samichlaus und Weihnachten. Für die gemeinsamen Familienfeiern können Menüwünsche angebracht werden.
Der Föhrengarten wendet das Hausarztsystem an, die jeweiligen Hausärzte gehen hier ein und aus.

062 865 48 48, info@foehrengarten.ch