20 Jahre Kiwanis-Club Frick – «Mer hebed zäme»

Seit 20 Jahren wirkt der Kiwanis-Club Frick KCF im Dienste notleidender Kinder dieser Welt. «Mer hebed zäme» lautet das Motto des neuen Jahrespräsidenten Thomas Obrist.

Beschwören Zusammenhalt von Kiwanis Frick: Lt. Governor Johannes Oehler, Initiant Markus Hiltbrunner und neuer Präsident Thomas Obrist.
Beschwören Zusammenhalt von Kiwanis Frick: Lt. Governor Johannes Oehler, Initiant Markus Hiltbrunner und neuer Präsident Thomas Obrist.

Die Gründung des KCF 1997 geht auf die Initiative des damaligen «Engel»-Wirts Markus Hiltbrunner zurück: «Ich gewann den Eindruck, in Kreisen erfolgreicher Dienstleistungs- und Handwerksunternehmen des oberen Fricktals besteht das Bedürfnis für einen Serviceclub, in welchem Freundschaften, soziales Engagement, Kultur und Kulinarik gleichermassen gepflegt werden.» Was passte besser als Kiwanis, ein indianischer Begriff für «Wir handeln, wir haben eine gute Zeit»? Hiltbrunner handelte – und durfte an der Gründungsversammlung 26 Mitglieder begrüssen. Eine der ersten Handlungen war die Schenkung eines Rollstuhllifts ans Alterszentrum Bruggbach.

Uneigennütziger Dienst
Die Mitgliederzahl ist inzwischen stetig auf über 40 gestiegen. Zweimal monatlich treffen sich die Kiwaner zum Mittag- oder Nachtessen, Letzteres zumeist begleitet von Besichtigungen, Vorträgen und Besuchen von kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen. So stehen am 6. Februar ein Vortrag über Bienenhaltung in Bözen und die Besichtigung der Landmaschinenfabrik Rapid Technic AG in Killwangen auf dem Programm. Dabei werden nicht nur Kulinarik und Freundschaften gepflegt, sondern auch regionale unterstützungswürdige Projekte diskutiert, definiert und die zur Realisierung notwendigen Mittel vom Club selbst erwirtschaftet, ein uneigennütziger Dienst zugunsten einer besseren Gesellschaft, wie es Kiwanis weltweit anstrebt.

«Zusammenhalt» das Jahresmotto
In den zwanzig Jahren des Bestehens ist die Liste der unterstützten Projekte immer länger geworden. Es handelt sich um Einzel- oder Dauerprojekte, wie die Unterstützung eines Spitals in Kenia der Elsy-Amsler-Stiftung oder der jährliche Check über 3000 Franken ans Sozialamt Frick, um Kindern von Sozialhilfebezügern einen Wunsch zu erfüllen. Die Summe erwirtschaften die Kiwaner an ihrem Stand am Strassenfest und am Weihnachtsmarkt in Frick, den Rest legen sie aus der eigenen Tasche nach. Die Clubführung hat soeben Thomas Obrist aus den Händen von Andre Wunderlin übernommen. Obrist, eines der Gründungsmitglieder, hat sich in seinem Präsidialjahr die Konsolidierung und den internen Zusammenhalt zum Ziel gesteckt: «Mer hebed zäme» lautet das entsprechende Motto.

Weltweite Organisation
Johannes Oehler, ebenfalls ein Kiwander der ersten Stunde, stellt als «Lt. Governor» die Verbindung des Jubilars zur nächsthöheren Organisationseinheit, der Division 12, her. Diese umfasst zehn Aargauer KIWANIS Clubs, die Teil des Districts Schweiz-Liechtenstein-Südtirol mit 23 Divisionen sind. Diese Division vereint rund 7000 Mitglieder in etwa 200 selbstständigen lokalen Clubs der modernen und weltweit tätigen Serviceorganisation.  
Dominik Senn