941 Stunden Zuwendung für Einsame und Kranke

16 Besucherinnen und 2 Besucher spendeten auf 663 Besuchen in 941 Stunden vielen Menschen in ihrem zum Teil einsamen und von Krankheiten geprägten Alltag Zuwendung und Abwechslung, wie die Präsidentin von Besuchsdienst Regio Laufenburg Ursula Jutzi in ihrem Jahresbericht 2017 ausführt.

Eine «wunderbare Abwechslung im Alltag einsamer und oft kranker Menschen» ist der Besuchsdienst Regio Laufenburg.
Eine «wunderbare Abwechslung im Alltag einsamer und oft kranker Menschen» ist der Besuchsdienst Regio Laufenburg.

Die Besuche würden zumeist im Spital, Altersheim oder zu Hause gemacht, schreibt Ursula Jutzi. Je nach Wunsch und Möglichkeit unternehmen die Besucherinnen und Besucher Spaziergänge oder machen Einkäufe oder trinken eine Tasse Kaffee: «Für die zu Besuchenden ist diese gemeinsame Zeit sehr wertvoll und gibt ihrem Alltag eine wunderbare Abwechslung.» Ein grosses Dankeschön gelte aber auch Myrta Zimmermann. Sie koordiniere, organisiere, führe mit viel Einführungsvermögen die nötigen Gespräche und knüpfe Kontakte zwischen neuen Besuchern und Besuchenden. Jedes Jahr dürfe der Besuchsdienst Regio Laufenburg grosszügige Spenden entgegennehmen und könne mit diesen materiellen und ideellen Unterstützungen auch in Zukunft weiterbestehen.

Zwei Demissionen
Im Berichtsjahr stiess eine neue Besucherin zum Team, welche ihren vierteiligen Einführungskurs in Baden besucht hatte. Die Einführungskurse in den Besuchsdienst werden von der reformierten Landeskirche Aargau und Bildung Mobil (Römisch-Katholische Kirche im Aargau) organisiert und angeboten. Paul Winter beendete seine Tätigkeit nach sieben Jahren, wofür er Anerkennung und grossen Dank entgegennehmen durfte. Marianna Schnetzler – sie war seit Bestehen des Besuchsdienstes im Einsatz – hört nach acht Jahren auf. Sie wurde mit einem «Lebenskreis» und ebenso lieben Dankesworten verabschiedet.

Träger und Gönner
Das Einzugsgebiet umfasst Gansingen, Kaisten, Ittenthal, Laufenburg, Mettauertal und Schwaderloch. Träger der Institution sind die Einwohnergemeinde Kaisten, das Gesundheitszentrum Fricktal, die katholische Kirchgemeinde Kaisten, die katholische Kirchgemeinde Laufenburg, die katholische Kirchgemeinde Sulz, Pro Senectute Aargau, die reformierte Kirchgemeinde Laufenburg und Umgebung, die Stadt Laufenburg und der Verein für Altersbetreuung im Oberen Fricktal (VAOF),  Gönner die katholische Kirchgemeinde Ittenthal, die katholische Kirchgemeinde Schwaderloch, die P. & B. Ebner-Pfeiffer Stiftung Laufenburg, die reformierte Kirchgemeinde Laufenburg und Umgebung (Kollekten und Vergabung) sowie G. Schmid Bauplanungen, Rheinsulz.

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